E-Liquid – fertig gemischte Liquids für E-Zigaretten
Ein E-Liquid ist eine fertiggemischte Lösung, die du in einer E-Zigarette verdampfst. Es kann in unterschiedlichen Systemen verwendet werden, zum Beispiel in MTL-, RDL- oder DL-Geräten. Auf dieser Seite bekommst du einen klaren Überblick über Zusammensetzung, Liquid-Arten, Geschmacksrichtungen und praktische Auswahlkriterien die dir helfen, dein passendes Liquid zu finden.
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Nikotin & Nikotinfrei
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Nikotinsalz Liquid
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Woraus besteht ein E-Liquid? Die Grundzutaten erklärt
Ein fertig gemischtes Liquid besteht aus einer Base und Geschmacksstoffen. PG und VG machen dabei meist den größten Anteil aus, oft rund 80 bis 90 Prozent. Manche Rezepturen nutzen zusätzlich einen kleinen Anteil destilliertes Wasser, um die Zähflüssigkeit zu steuern.
- PG (Propylenglykol) ist dünnflüssig und transportiert Geschmack und Nikotin sehr gut. Viele empfinden bei höherem PG einen stärkeren Throat Hit, also ein deutlicheres Gefühl im Hals. Bei Kälte fließt PG oft leichter durch kleine Liquidöffnungen, was in engen Coils helfen kann.
- VG (pflanzliches Glycerin) ist deutlich dickflüssiger. Es sorgt für mehr sichtbaren Dampf und wirkt im Zuggefühl häufig milder. VG bringt eine leichte Süße mit, die feine Noten je nach Mischung überdecken kann, besonders in sehr VG lastigen Rezepturen.
- Das VG/PG Verhältnis steht wiederum als Zahlenpaar auf der Flasche, zum Beispiel 50/50, 70/30 oder 80/20. 50/50 gilt als Allround Mischung für viele Pods und MTL. 70/30 oder 80/20 sind zäher und passen eher zu Geräten mit großem Nachfluss.
- Geschmacksstoffe (Aromen) machen nur einen kleinen Anteil aus, prägen aber die Richtung stark. In vielen Liquids liegt die Dosierung eher niedrig, oft im Bereich von wenigen Prozent oder darunter. Bei Allergien lohnt sich ein Blick auf die Deklaration, weil bestimmte Stoffe kennzeichnungspflichtig sind.
- Wasser (optional) nutzt der Hersteller meist nicht als Streckmittel, sondern als Werkzeug für die Viskosität. Schon wenige Prozent können ein sehr dickes Liquid etwas fließfähiger machen. Zu Hause solltest du Liquid nicht eigenständig mit Wasser verdünnen, weil das die Verdampfung und den Geschmack unvorhersehbar verändern kann.
- Nikotin (optional) gibt es vor allem als Freebase und als Nikotinsalz. Freebase wirkt im Hals oft deutlicher, Nikotinsalz meist weicher, auch bei höheren Stärken. In der EU liegt die Obergrenze bei 20 mg/ml.
Welche Arten von E-Liquids gibt es?
Nikotinhaltige und Nikotinfreie Liquids
Klassische nikotinhaltige Liquids nutzen meist Freebase Nikotin in verschiedenen Stärken. Für Umsteiger kann das passen, wenn Gerät und Zugstil eher wenig Liquid pro Zug verdampfen. Wie hoch du gehst, hängt stark von deinem früheren Konsum, deiner Zugtechnik und der Häufigkeit ab.
Nikotinfrei bedeutet 0 mg. Das kann reiner Geschmack sein oder eine Option, wenn du Nikotin reduzieren willst. Es senkt das Abhängigkeitspotenzial, weil kein Nikotin enthalten ist. Gleichzeitig fehlt der Nikotin Effekt, was für manche Umsteiger am Anfang ungewohnt sein kann. Mehr dazu in nikotinfreie und nikotinhaltige Liquids.
Liquid mit Nikotinsalz
Nikotinsalz ist eine Nikotinform, die oft schneller wahrgenommen wird und im Hals häufig weniger harsch wirkt. Deshalb findest du diese Liquids oft in 10 bis 20 mg, besonders bei kleinen Pod Systemen.
Praxistipp: Nutze Nikotinsalz eher in Geräten mit höherem Widerstand und geringer Leistung. In starken DL Setups kann die Aufnahme pro Zug schnell zu hoch werden, auch wenn die Zahl auf dem Etikett vertraut aussieht. Mehr dazu findest du unter Nikotinsalz Liquids.
Die Geschmacksrichtungen und Kategorien
Fruchtig & Erfrischend:
Erdbeere, Melone, Mango, Himbeere, Blaubeere oder Ananas sind typische Einstiege. Die Auswahl ist hier besonders breit, weil sich Früchte leicht kombinieren lassen. Für viel Abwechslung eignen sich vor allem die Liquids von Revoltage sowie Pod Salt.
Süßlich & Dessert:
Vanille, Karamell, Schokolade, Custard, Keks oder Toffee wirken oft dicht und sättigend. Sehr süße Rezepte können Coils schneller zusetzen und manche werden geschmacksmüde. Ein einfacher Trick ist der Wechsel zwischen Dessert und fruchtigen Sorten. Dessert Profile findest du häufig bei SC Red Line Liquids.
Minze & Kühlung:
Menthol oder Minze bringen Frische, Koolada sorgt für Eis Effekt ohne starken Eigengeschmack. Das passt als Solo oder als Zusatz zu Frucht und kann auch als Pause zwischen sehr süßen Sorten funktionieren. Für ausgeprägte Kühlung sind die Dr. Frost Liquids und das Maryliq Liquid bekannt.
Tabakaroma:
Tabakliquids richten sich oft an Umsteiger, die etwas Vertrautes suchen. Die Bandbreite reicht von mild bis würzig oder nussig, und nicht jede Sorte schmeckt wie eine Zigarette. Wenn du dich klar auf Tabak fokussieren willst, schau bei Montreal Original Liquids vorbei.
Getränke & Spezial:
Eistee, Cola, Kaffee, Energydrink oder ungewöhnliche Mischungen sind eher Nische und wirken häufig intensiv. Als Orientierung hilft: solche Sorten passen oft zu Tageszeiten oder Stimmungen, ähnlich wie bei echten Getränken.
VG/PG-Verhältnis und Geräte-Kompatibilität
Das Verhältnis aus VG und PG beeinflusst Nachfluss, Dampfmenge und Alltagstauglichkeit. Kleine Coils mit engen Kanälen kommen mit sehr dickflüssigen Mischungen schneller an Grenzen. Sehr dünne Mischungen können in offenen DL Setups manchmal gurgeln oder auslaufen.
MTL Geräte (höherer Widerstand) laufen oft stabil mit 50/50 bis 60/30. Viele nutzen hier Freebase oder Nikotinsalz, weil das Dampfvolumen pro Zug geringer ist. Wenn dein Gerät sehr eng ist, funktioniert eine ausgewogene Mischung oft zuverlässiger als ein sehr VG lastiges Liquid.
RDL Geräte (Mittelweg) sind flexibel. Mischungen um 60/40 bis 70/30 funktionieren häufig gut, weil sie genug Nachfluss bieten und trotzdem nicht zu dünn sind. Ein kurzer Blick in die Herstellerangaben spart hier viel Probieren.
DL Geräte (niedrigerer Widerstand) verdampfen viel Liquid pro Zug. Daher passen oft 70/30 bis 80/20 oder noch VG lastiger, häufig mit niedriger Nikotinstärke oder 0 mg. Nikotinsalz ist hier meist keine gute Idee, weil pro Zug sehr viel aufgenommen werden kann.
Zwei typische Fehler erkennst du recht schnell:
- Dry Hit: meist zu dickes Liquid, zu wenig Nachfluss oder zu hohe Leistung
- Gurgeln oder Leck: oft zu dünnes Liquid oder zu viel Liquid im Coil
Geräte und das passende VG/PG-Verhältnis kurz zusammengefasst:
| Gerätetyp | Optimales VG/PG Verhältnis |
|---|---|
| MTL | 50/50 bis 60/40 |
| RDL | 60/40 bis 70/40 |
| DL | 70/30 bis 80/20 und höher |
Nikotin – Konzentration und Stärken
Nikotinstärken stehen in mg pro ml auf der Flasche. Häufig sind 0 mg, 3 mg, 6 mg, 9 mg, 12 mg und 18 mg. Bei Nikotinsalz siehst du oft 10 mg und 20 mg. Die passende Stärke hängt von Rauchgewohnheit, Gerät, Zugtechnik und Häufigkeit ab.
Freebase und Nikotinsalz unterscheiden sich im Gefühl und oft auch darin, wie schnell du die Wirkung wahrnimmst. Freebase zeigt sich bei höheren Mengen oft mit stärkerem Throat Hit. Nikotinsalz empfinden viele als milder, obwohl die Konzentration von Nikotin höher sein kann. Deshalb ist es sinnvoll, Stärken immer im Kontext deines Geräts zu bewerten.
Wichtig ist auch: Die Zahl auf der Flasche ist nicht gleich die Nikotinmenge pro Zug. Ein offenes DL Gerät verdampft pro Zug mehr Liquid als ein Pod, dadurch kann eine niedrige mg Zahl trotzdem stark wirken. Wenn du zwischen Gerätetypen wechselst, plane deshalb eine Anpassung ein.
Worauf sollte man beim E-Liquid kaufen achten?
Wenn du E-Liquid kaufen möchtest, hilft eine kurze Checkliste. Sie verhindert typische Fehlkäufe wie ein zu dickes Liquid im Pod oder eine zu hohe Stärke im Sub Ohm Gerät. Außerdem erkennst du schneller, ob eine Sorte eher zum Dauerdampfen oder eher für zwischendurch passt.
- Nikotinstärke (mg/ml):
Sie muss zu deinem Zugverhalten passen. Praxis Tipp: Bei DL Geräten wirkt das Nikotin viel stärker, da mehr Dampf inhaliert wird. - PG/VG-Verhältnis:
Es sollte zu deinem Gerät passen, sonst gibt es Nachflussprobleme oder Lecks. Praxis Tipp: Starte im Zweifel mit 50/50 oder 60/40 und prüfe wie das Liquid nachfließt. - Geschmacksrichtung:
Sie entscheidet, ob du die Sorte dauerhaft gern nutzt. Praxis Tipp: Starte mit Klassikern wie Erdbeere oder Menthol und teste Dessert eher in kleinen Mengen. - Aroma-Qualität und Hersteller-Ruf:
Transparente Angaben zu Verhältnis, Nikotinform, Inhaltstoffen und Herkunftsland machen die Auswahl leichter. Tipp: Bekannte Hersteller sind oft klarer deklariert, aber günstig heißt nicht automatisch schlecht und teuer nicht automatisch besser. - Verfügbarkeit und Bestand:
Manche Sorten verschwinden zeitweise oder werden ersetzt, besonders bei Trendrichtungen. Tipp: Wenn du eine Sorte als Alltagstauglich einstufst, plane ein, dass sie nicht immer dauerhaft lieferbar ist. - Nikotinform: Freebase oder Nikotinsalz:
Das ist weniger eine Geschmacksfrage, mehr kommt es hierbei auf den Gerätetyp an. Tipp: Freebase passt häufig zu niedrigeren Stärken und offeneren Setups, Nikotinsalz eher zu kleinen Geräten und moderaten Leistungen. - Zusatzstoffe und Rezeptur-Transparenz:
Seriöse Hersteller machen Angaben zu umstrittenen Stoffen. Praxis Tipp: Bei sehr süßen Sorten prüfe, ob Sucralose enthalten ist.
| Kurze Einkauf-Checkliste |
|---|
| Gerätetyp kennen (MTL, RDL, DL) |
| Passendes VG/PG-Verhältnis wählen |
| Nikotinstärke realistisch einschätzen |
| Nikotinform passend zum Gerät wählen |
| Deklaration, Zusatzstoffe, MHD prüfen |
| 1 bis 2 Geschmacksrichtungen zum Start reichen |
Die korrekte Lagerung und Haltbarkeit E-Liquids
E-Liquids bleiben am stabilsten, wenn du sie kühl und dunkel lagerst und die Flasche gut verschlossen hältst. Direkte Sonne und starke Wärme sind schlechte Bedingungen, weil Geschmacksstoffe sich schneller verändern können. Luftzutritt spielt ebenfalls eine Rolle: Je öfter du die Flasche lange offen lässt, desto eher kann sich der Eindruck über Wochen verändern.
Die Haltbarkeit liegt häufig bei etwa 1 bis 2 Jahren, ungeöffnet oft länger als angebrochen. Nach dem MHD sind Liquids nicht automatisch schlecht, sie können aber an Intensität verlieren oder anders wirken. Nikotinhaltige Liquids können mit der Zeit nachdunkeln, Licht beschleunigt das, darum helfen dunkle Flaschen oder die Umverpackung.
Auch Kondenswasser im Tank oder häufiges Temperaturspringen kann das Liquidgefühl beeinflussen. Am Ende entscheidet der Geruchs- und Geschmackstest, ob es für dich noch passt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist ein E-Liquid?
Ein E-Liquid ist die Flüssigkeit, die in einer E-Zigarette verdampft wird. Es besteht meist aus VG und PG, plus Geschmacksstoffen und optional Nikotin. Manche Produkte enthalten zusätzlich etwas Wasser.
Welches E-Liquid passt zu mir?
Entscheidend sind Gerät und Zugstil, weil die Viskosität den Nachfluss beinflusst. MTL-Geräte brauchen oft dünnere Mischungen als DL. Wenn du in kleinen Geräten höhere Stärken nutzt, ist Nikotinsalz oft naheliegend.
50/50, 70/30, 80/20 – Was bedeuten die Zahlen?
Die Zahlen beschreiben das Mischungsverhältnis von VG und PG. Mehr VG (z.B. 70/30) heißt meist mehr Dampf und dickflüssiger, mehr PG heißt meist dünnflüssiger und klarer im Geschmack.
Wie lange ist ein E-Liquid haltbar?
Viele Liquids sind ungeöffnet etwa 1 bis 2 Jahre haltbar, angebrochen meist kürzer. Wenn Geruch und Geschmack deutlich kippen, ist es besser, es nicht mehr zu nutzen.
Wie hoch sind die Steuern für ein E-Liquid?
Seit dem 1. Januar 2026 gelten für E-Liquids eine Verbrauchsteuer von 0,32 Euro pro Milliliter. Auf 10 ml entfallen damit 3,20 Euro Steuer, dazu kommt Mehrwertsteuer auf den Endpreis. Mehr dazu im Beitrag Steuer für Liquid im Jahr 2026.
























