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Was ist die Uwell Nunchaku 10000?
Die Uwell Nunchaku 10000 gehört zur Klasse der nachfüllbaren Pod Systeme von Uwell und ist für MTL Nutzung ausgelegt, also für einen Zug, der dem Zuggefühl einer Zigarette näherkommt. Aktiviert wird sie per Zugautomatik, ein Feuertaster fehlt komplett. Das reduziert die Bedienung auf die wenigen drei Schritte: Pod befüllen, einstecken, ziehen.
Auffällig ist die Kombination aus sehr großem 10 ml Tank und einem integrierten 1.900 mAh Akku. Der Schwerpunkt liegt damit auf Reichweite zwischen Nachfüllen und Laden. In der Praxis bedeutet das weniger Flaschen unterwegs mitgenommen werden müssen und auch weniger Abhängigkeit von einer Steckdose.
Das Gerät besitzt zudem ein HD Farbdisplay mit Touch-Funktion, auf dem der Akkustand angezeigt wird. Gleichzeitig bleiben die Eingriffsmöglichkeiten begrenzt: Eco und Super werden automatisch angepasst. Klassische Leistungs- oder Airflow-Einstellungen sind somit nicht vorgesehen. Das kann besonders für Umsteiger angenehm sein. Wer Zugwiderstand oder Leistung gezielt anpassen möchte, bekommt jedoch wenig Spielraum.
Nicht ideal passt die Nunchaku 10000, wenn DL Dampfen oder große Wolken im Fokus stehen. Das Gerät wird als MTL Pod System positioniert und arbeitet mit moderater Ausgangsleistung.
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Produktübersicht
- Akkukapazität: 1.900 mAh (integriert)
- Schnelladefunktion: Ja
- Anschlüsse: USB-C
- Display: HD Farbdisplay mit Touch-Funktion
- Ausgabemodi: Eco und Super, werden durch drei Klicks auf Display angepasst
- Ausgangsleistung: maximal 16 Watt
- Für Einsteiger geeignet: Ja einsteigerfreundlich durch unkomplizierte Bedienung
- Zugautomatik: Ja
- Abmessung: 120,5 x 28 x 28 mm
- Tankvolumen: 10 ml
- Airflow Control: Nein, nicht einstellbar
- Kompatibel mit: Uwell Nunchaku 10000 Pod
- Geeignete Dampftechnik: MTL (Mouth-to-Lung)
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Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind:
- 1x Nunchaku 10000 Akku
- 1x MTL Pod mit 0,8 Ohm
- 1x Bedienungsanleitung
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Wodurch zeichnet sich die Uwell Nunchaku 10000 aus?
Das Kernmerkmal ist Reichweite im Pod Format. 10 ml Pod plus 1.900 mAh Akku reduzieren Unterbrechungen, vor allem unterwegs. Dazu kommt ein Bedienkonzept ohne Knöpfe, das die Aktivierung konsequent über den Zug regelt. Ein HD Display wird genannt, damit lassen sich Akkustand und Status direkt am Gerät ablesen. Zudem lässt sich mit drei Klicks auf das Display, die Modi zwischen Eco und Super wechseln.
Side Fill in der Praxis
Beim Side Fill sitzt die Befüllöffnung seitlich am Pod. Für das Nachfüllen muss der Pod also nicht entnommen werden. Die Öffnung wird freigelegt und Liquid eingefüllt. Danach den Pod wieder einsetzen und kurz warten, bis der Coil Bereich durchfeuchtet ist. Bei 0,8 Ohm hilft der empfohlene Liquid Bereich (50/50 bis 60/40 PG/VG), damit der Nachfluss stabil bleibt.
Einordnung im Vergleich zu typischen MTL Pods
Viele MTL Pod Systeme setzen auf kleinere Liquid und Akku Reserven. Die Uwell Nunchaku 10000 priorisiert Reichweite und zeigt den Status über ein Display. Allerdings muss das Gerät Abstriche bei den Einstellungsmöglichkeiten machen. Die Modi wie Eco und Super regeln automatisch und eine verstellbare Airflow fehlt vollständig.
Welche Vorteile und Nachteile bietet die Nunchaku 10000?
Vorteile
- Seltenes Nachfüllen durch 10 ml Pod
- Lange Laufzeit durch 1.900 mAh Akku, besonders bei moderater Leistung
- Einfache Nutzung durch Zugautomatik und fehlenden Feuertaster
- Side Fill Konzept, Nachfüllen erfolgt seitlich ohne Pod entfernen zu müssen
- HD-Farbdisplay mit leicht verständlichen Anzeigen
Nachteile
- Keine klassische Einstellbarkeit von Leistung oder Airflow
- Für sehr VG lastige Liquids weniger geeignet
- Pods mit integrierter Coil Einheit können mehr Verbrauchsmaterial bedeuten
Welche Zielgruppe wird damit angesprochen?
Im Fokus stehen MTL Alltagsdampfer, die ein unkompliziertes Gerät mit viel Reserve suchen. Wer häufig unterwegs ist, profitiert am stärksten, weil Nachfüllen und Laden seltener anstehen. Auch Umsteiger von der Zigarette passen zum Konzept: Zugautomatik, MTL Zugverhalten und ein reduziertes Bedienmodell senken die Einstiegshürde.
Weniger angesprochen werden Nutzer, die gern am Setup feilen. Ohne Airflow Control und ohne frei wählbare Wattzahl lässt sich das Zuggefühl nur begrenzt formen. Ebenso passt das Gerät nicht zu DL Nutzung oder zu dem Wunsch nach hohen Leistungen.
Die Uwell Nunchaku 10000 im Praxistest
Für den Praxiseindruck lief die Uwell Nunchaku 10000 mehrere Wochen im normalen Alltag. Das Gerät wurde dabei wie ein typisches Pod System genutzt, also regelmäßig befüllt, unterwegs verwendet und nach Bedarf geladen. Bewertet wurden vier Punkte: Akkulaufzeit, Reichweite pro Füllung, Verhalten bei längerer Nutzung und Ladegeschwindigkeit.
Wichtig für die Einordnung: Die Ergebnisse hängen stark vom Nutzungsprofil ab, zum Beispiel von der Anzahl der Züge pro Tag und davon, wie lange ein Zug ausfällt. Auch Liquid, Coil Zustand und Umgebungstemperatur können den Verbrauch verändern. Die folgenden Werte stammen aus dem Test mit alltagstypischer Nutzung.
Wie lange ist die Akkulaufzeit?
Der Akku hat eine Kapazität von 1.900 mAh. Da es sich um ein MTL Gerät mit geringer Ausgabeleistung handelt, war eine längere Laufzeit grundsätzlich zu erwarten. Im Test reichte eine Vollladung bei normalem täglichem Gebrauch etwa 2 bis 3 Tage.
Dabei lagen ungefähr 200 bis 300 Züge pro Tag an, über den Tag verteilt. In diesem Rahmen blieb der Akkustand stabil genug, um nicht täglich laden zu müssen. Das ist vor allem dann relevant, wenn das Gerät häufig unterwegs genutzt wird und Lademöglichkeiten nicht zuverlässig verfügbar sind.
Im Alltag zeigt sich hier eine klare Tendenz: Die Akkureserve passt gut zu einem MTL Nutzungsmuster, bei dem viele kurze Sessions über den Tag verteilt stattfinden. Wer deutlich mehr Züge pro Tag macht, landet erwartbar eher am unteren Ende der Spanne.
Wie lange hält eine Füllung mit 10 ml Liquid?
Das Tankvolumen von 10 ml ist für ein Pod System außergewöhnlich groß. Entsprechend stand im Fokus, wie lange eine Füllung praktisch trägt. Im Test ergaben sich etwa 250 bis 300 Züge pro Milliliter. Hochgerechnet auf 10 ml entspricht das ungefähr 2.500 bis 3.000 Zügen pro Füllung.
Beim Testverbrauch von rund 1 Milliliter pro Tag reichte eine vollständige Füllung knapp 10 Tage. Das reduziert das Nachfüllen deutlich, besonders im Vergleich zu vielen Pod Systemen mit deutlich kleinerem Tank. Solche Tankgrößen kennt man eher aus dem Bereich Box Mod Verdampfer und weniger aus klassischen Pod Geräten.
Die Zahl ist vor allem als Orientierung hilfreich: Wer pro Tag mehr als 1 ml verbraucht, verkürzt die Laufzeit entsprechend. Wer seltener dampft, kommt mit einer Füllung länger aus.
Läuft die Uwell Nunchaku 10000 beim längeren Gebrauch aus?
Uwell ist für ein Anti Leak System aus anderen Geräten wie der G4 bekannt, und ein solches System ist auch in der Nunchaku 10000 verbaut. Nach 2 Wochen täglicher Nutzung trat im Test kein Auslaufen auf.
Auffällig war lediglich etwas Kondensat an den Kontakten zwischen Pod und Akkuträger. Die Menge blieb gering. Das spricht eher für normale Kondensbildung als für ein Leak Problem. Für den Alltag bedeutet das vor allem, dass gelegentliches Abwischen der Kontakte reicht, um den Kontaktbereich sauber zu halten.


