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JustFog GLENT Pro – kompaktes Gerät mit Filter-Konzept
Innerhalb der JustFog Pod Systeme lässt sich die GLENT Pro als nachfüllbares Modell mit klarer Alltagsausrichtung einordnen. Das Gerät arbeitet mit wechselbaren Pods mit 3,5 ml Volumen, einem 1.500 mAh Akku sowie Zugautomatik, Feuertaste und einer regulierbaren Airflow.
Das sind Funktionen, die ohne komplexe Menüstruktur auskommen. Die GLENT Pro wirkt damit nicht wie ein Gerät für viele Einstelloptionen, sondern wie ein Pod-System, das im normalen Gebrauch möglichst direkt funktionieren soll.
Charakteristisch ist vor allem das Mundstück-Konzept. Die GLENT Pro wird mit klassischem Drip Tip und zusätzlich mit Soft-Filter geliefert. Damit definiert sich das Gerät nicht über hohe Leistung oder viele Modi, sondern stärker über das Nutzungsgefühl am Mundstück.
Gerade für MTL-Nutzer, Einsteiger und Umsteiger kann das relevant sein. Das Mundstück entscheidet im Alltag spürbar mit, ob sich ein Gerät eher vertraut, eher filterähnlich oder eher typisch nach Pod System anfühlt.
Praktisch bleibt die GLENT Pro trotzdem sehr minimalistisch. Pod einsetzen, befüllen und per Zug oder Taste aktivieren, mehr Bedienlogik ist nicht zentral.
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Produktübersicht
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Akkukapazität: | 1.500 mAh, fest verbaut |
| Leistungsbereich: | 5-15 Watt bei 1,0 Ohm | 5-25 Watt bei 0,6 Ohm |
| Widerstands-Bereich: | 0,6 bis 1,0 Ohm |
| Laden: | USB-C mit 5,0 V / 1,0 A |
| Display: | Ja, mit Anzeige von Betriebsparameter |
| Bedienung | Automatische Leistungsanpassung |
| Aktivierung | Zugautomatik und Feuertaste |
| Zugautomatik: | Ja ist vorhanden |
| Tankvolumen: | 3,5 ml |
| Für Einsteiger geeignet: | Ja, durch einfache Bedienung |
| Airflow Control: | Ja, stufenlos einstellbar |
| Munstücksystem: | Drip-Tip und Filter-Soft-System |
| Material: | Gerät aus ABS und PC, Pod aus PCTG |
| Abmessung: | 17,0 x 32,4 x 90,5 mm |
| Gewicht | 55 g |
Zudem passen die GLENT Filter Pods sowie die GLENT Standard Pods auf das Gerät. Beide Pods gibt es in der Varianten mit 0,6 Ohm (RDL) oder mit 1,0 Ohm (MTL).
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Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind:
- 1x GLENT Pro Akku
- 1x 0,6 Ohm GLENT Filter Pod (RDL)
- 1x Mundstück
- 2x Soft-Filter Mundstück
- 2x Aufkleber
- 1x Bedienungsanleitung
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Was unterscheidet die JustFog GLENT Pro von der normalen GLENT?
Filter-Konzept, Mundstück und Bediengefühl
Der deutlichste Unterschied liegt nicht beim Akku oder Tank, sondern am Mundstück. Die normale GLENT ist ein klassisches Pod System mit ergonomisch rundem Drip Tip. Die GLENT Pro wird dagegen mit Soft-Filter und separatem Drip Tip geführt. Das verändert weniger die Grundtechnik als das Bediengefühl.
Im Alltag ist genau das relevanter, als es auf dem Datenblatt zunächst wirkt. Ein normales Pod-Mundstück bleibt näher am gewohnten Pod-Gefühl. Das Filter-Konzept kann dagegen für Nutzer interessant sein, die ein etwas vertrauteres, filterähnlicheres Mundgefühl suchen. Für MTL-Nutzer und Umsteiger kann das wichtiger sein als zusätzliche Menüfunktionen.
Zudem bietet die Pro Variante auch noch ein kleines Display. Dieses zeigt Informationen wie Watt, Akkustand, Tastensperre, Widerstand und Anzahl der genommenen Züge an. Hingegen ist das Standard-Modell vollständig ohne ein Display ausgekommen.
Wo die Pro im Alltag etwas anders ansetzt
Bei Akku, Tankvolumen und Grundbedienung liegen normale GLENT und GLENT Pro nah beieinander. Beide stehen für 1.500 mAh, 3,5 ml Tankvolumen, 0,6- und 1,0-Ohm Pods, Airflow-Control sowie Aktivierung per Zugautomatik oder Taste. Die Pro ersetzt das Basiskonzept also nicht, sondern verschiebt den Schwerpunkt. Der Unterschied liegt eher im Feinschliff.
Praktisch wirkt die Pro dadurch etwas variabler beim Mundstück, bleibt aber ein einfaches Pod-System. Wer ein reduziertes Alltagsgerät sucht, bleibt mit der normalen GLENT weiterhin im passenden Bereich. Wer stärker auf Mundgefühl und etwas mehr Funktionsrahmen achtet, findet bei der Pro die nachvollziehbarere Weiterentwicklung.
Welche Funktionen sind im Alltag wirklich relevant?
Airflow-Control und Zugverhalten
Die Airflow-Control gehört bei der GLENT Pro zu den Funktionen, die im täglichen Gebrauch am meisten auffallen. Sie verändert den Zugwiderstand direkt und damit auch, ob das Gerät eher straffer oder etwas offener wirkt.
Gerade weil das Gerät kein komplexes Menüsystem besitzt, bekommt diese Verstellung mehr Gewicht als bei technisch aufwendigeren Geräten. Ein strengerer Zug passt eher zu Nutzern, die näher am klassischen MTL-Zug bleiben möchten.
Eine offenere Einstellung harmoniert eher mit dem 0,6-Ohm-Pod. Die Airflow macht aus der GLENT Pro kein anderes Gerät, sie erweitert aber den vorgesehenen Einsatzbereich sinnvoll.
Feuertaste, Zugautomatik und automatische Leistungsanpassung
Das Gerät lässt sich per Zugautomatik oder Feuertaste nutzen. Das ist alltagstauglich, weil keine komplizierte Bedienung nötig ist.
Pod befüllen, einsetzen und nutzen, mehr verlangt das System im Normalfall nicht. Die beiden Aktivierungsarten sind vor allem praktisch, weil sie ohne Lernaufwand unterschiedliche Vorlieben abdecken. Zudem bietet das Gerät noch die Möglichkeit einer Tastensperre. Dadurch soll ungewolltes aktivieren durch die Feuertaste verhindert werden.
Zudem besitzt das Gerät eine automatische Leistungsanpassung. Das Gerät erkennt also den eingesetzten Pod sowie den Widerstand automatisch und passt die Leistung entsprechend an. Genau das passt zu einem Gerät, das Fehlerquellen eher vermeiden als viele Einstellwege eröffnen soll.
Für wen eignet sich die JustFog GLENT Pro?
Das Gerät passt vor allem zu Nutzern, die ein nachfüllbares, MTL-orientiertes Pod System mit wenig Bedienaufwand suchen. Das gilt besonders für Einsteiger, für Umsteiger von Einweg-Vapes und für MTL-Nutzer, die Wert auf schlichtes Handling legen.
Auch als kompaktes Zweitgerät wirkt das Modell plausibel. Gewicht, Format und Funktionsumfang sind eher auf Alltag als auf Technikspielerei ausgelegt.
Interessant ist das Gerät außerdem für Nutzer, die zwischen klassischerem Mundstückgefühl und Filter-Konzept wechseln möchten. Genau dieser Punkt gibt der GLENT Pro ein eigenes Profil.
Weniger passend ist sie für Dampfer, die viele Modi, hohe Leistung oder sehr offene DL-Züge erwarten. Wer ein stark individualisierbares Setup sucht, wird hier eher ein bewusst begrenztes, einfaches System finden.
JustFog GLENT Pro im Alltagstest
Wir konnten das Gerät vorab 2 Wochen ausgiebig testen. In den folgenden Abschnitten präsentieren wir unsere Ergebnisse.
Handhabung, Format und Haptik
Zunächst muss gesagt werden, dass das Gerät mit rund 32 mm etwas bereiter ist als das klassische Pod System. Allerdings liegt es trotzdem noch sehr gut in der Hand und ist mit 55 Gramm auch nicht zu schwer.
Die Bedienlogik ist selbsterklärend und unkompliziert. Jeder der schon mal eine E-Zigarette verwendet hat, weiß genau was hier zu tun ist. Den Pod mit Liquid auffüllen, einsetzen und Ziehen. Mehr gibt es hier auch erst mal nicht zu beachten.
Akkulaufzeit und Ladeverhalten
Während dem Alltagstest haben wir wie in jedem Test, etwa 200 bis 300 Züge pro Tag angepeilt. Hierbei haben wir auch den 1,0 Ohm Pod verwendet. Bei einem vollgeladenen Akku hat das Gerät knapp 2 Tage ausgehalten.
Das Aufladen des Akkus hat allerdings etwas Zeit in Anspruch genommen. Bei einem Akkustand von 0% bis 100% hat es mit den angegeben 5V/1A knapp 2,5 Stunden gedauert.
Unser Fazit ist also: Wer ein MTL- oder RDL-fähiges Gerät suchst, das besonders lange mit einer Akkuladung durchhält, ist bei der JustFog Glent Pro gut bedient. Wer allerdings ein Gerät suchst, dass besonders schnell wieder Aufgeladen werden kann, sollte sich vielleicht für ein anderes entscheiden.




