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Was ist die Innokin EZ LEVA?
Die Innokin EZ LEVA ist ein nachfüllbares Pod System für MLT-Dampfer (Mouth to Lung). Der Pen hat keine Tasten und keine Menüs. Aktivierung, Leistung und Schutzfunktionen laufen automatisch. Damit richtet sich das Gerät an Umsteiger, Einsteiger und alle, die ein unkompliziertes Setup für unterwegs suchen.
Es gibt zwei Varianten. Das Stand Alone Kit besteht aus dem 400 mAh Pen. Im Combo Kit kommt ein Personal Charging Case dazu, das den Pen magnetisch nachlädt und 2.000 mAh mitbringt. Zusammen stehen rechnerisch 2.400 mAh Reserve zur Verfügung, im Alltag mit typischen Umwandlungsverlusten.
Die Leistung ist auf MTL ausgelegt. Maximal sind also lediglich 14,5 Watt möglich. Es stehen EZ LEVA Pods mit 1,2 Ohm oder 1,6 Ohm Mesh Coil zur Wahl, und die EZ LEVA passt die Leistung automatisch an.
Die Luftführung nutzt zwei gegenüberliegende Lufteinlässe und erzeugt einen weichen, ausgewogenen MTL Zug. Sehr straffes MTL oder ein bewusst sehr offener Zug lassen sich allerdings nicht nachregeln.
Grenzen ergeben sich durch den Fokus. Die Airflow ist nicht verstellbar und die Luftführung ist fest auf MTL abgestimmt. RDL oder Direct Lung stehen nicht im Mittelpunkt. Wer gerne viel Leistung, variable Luft oder Sub Ohm nutzt, wird hier eher eingeschränkt. Auch ohne PCC kann der kleine Akku je nach Zugzahl mehrfach am Tag leer werden.
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Produktübersicht
- Akkukapazität: Pen 400 mAh, PCC 2.000 mAh, zusammen 2.400 mAh
- Ausgangsleistung: Max. 14,5 W
- Maximale Spannung: Bis 4,35 V, Arbeitsbereich 3,0 bis 4,35 V
- Widerstandsbereich: 1,2 Ohm oder 1,6 Ohm mit automatische Anpassung an Leistung
- Laden: USB Typ C, 5V/1A
- Hersteller: Innokin
- Display: Kein Display, nur LED-Statusbalken
- Bedienung: Vollautomatisch, keine Tasten
- Zugautomatik: Ja
- Tankvolumen: 2,5 ml
- Für Einsteiger geeignet: Ja, weil keine Einstellungen nötig sind
- Airflow Control: Fix, auf MTL optimiert
- Material: Pod PCTG, PCC Aluminium Legierung
- Abmessung:
- Nur Pen: 21,1 x 12,1 x 109,38 mm
- Mit Powerbank: 21,1 x 12,1 x 109,38 mm
- Gewicht:
- Nur Pen: 32g
- Mit Powerbank: 102g
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Lieferumfang
Im Lieferumfang befindet sich:
- Bei der Stand Alone Pen Variante:
- 1x EZ LEVA Akku
- 1x 1,2 Ohm MTL Pod
- 1x Bedienungsanleitung
- Bei der Combo Variante:
- 1x EZ LEVA Akku
- 1x EZ LEVA Powerbank
- 1x 1,2 Ohm MTL Pod
- 1x 1,6 Ohm MTL Pod
- 1x Dual Type C-USB-Kabel
- 1x Bedienungsanleitung
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Was unterscheidet die Innokin EZ LEVA von anderen Geräten?
Der Kernunterschied ist das Konzept aus Stick plus sehr flachem PCC. Das Case ist als Kartenformat gedacht und laut Angabe 29 Prozent dünner als typische PCC Systeme. Dazu kommt eine Powerbank Funktion, mit der sich auch andere Geräte laden lassen.
Im Alltag wichtiger als Zahlen ist das Zusammenspiel. Der Pen dockt magnetisch an, lädt dort kabellos nach und hat eine feste Parkposition in der Tasche. Wer Kabel möglichst vermeiden will, profitiert davon.
Schnelle Reaktion bei Zugautomatik
Die Zugautomatik reagiert laut Herstellerangabe in 0,01 Sekunden. Das sorgt für ein direktes Ansprechverhalten bei MTL Zügen. Gleichzeitig bleibt es ein Automatiksystem ohne manuelle Leistung oder Airflow Steuerung.
Anzeige und Bedienung erklärt
Das Gerät wird über Zugautomatik aktiviert. Nach 8 Sekunden Dauerzug schaltet es ab. Schutzfunktionen decken unter anderem Kurzschluss, Überladung, Tiefentladung und Überhitzung ab.
Energieanzeige am Stick und an der Powerbank
Der Pen nutzt eine Status LED für Aktivität, Ladestatus und niedrigen Akkustand. Exakte Prozentwerte werden nicht angezeigt. Hier gibt es nur den Status unter 10% (LED rot) und über 10% Akkustand (LED weiß).
Das PCC zeigt den Ladestand über vier Balken an, grob von voll bis kritisch. Beim Laden des PCC blinken die Balken schnell. Ein Vibrationsfeedback bestätigt Pod Einsatz, Andocken im PCC und die 8 Sekunden Abschaltung.
An welche Zielgruppe richtet sich die EZ LEVA?
Die EZ LEVA passt zu MTL Nutzern, die eine sehr einfache Bedienung und ein diskretes Format suchen. Das Combo Kit ist besonders interessant für Reisen oder Tage ohne Steckdose, weil der Pen unterwegs mehrfach nachgeladen werden kann.
Weniger passend ist das Gerät für Nutzer, die Airflow fein einstellen wollen, zwischen MTL und RDL wechseln oder hohe Leistung erwarten. Auch Sub Ohm und Direct Lung sind durch 1,2 bis 1,6 Ohm und die begrenzte Leistung nicht vorgesehen.
Die Innokin EZ LEVA im Praxistest
Wie in jedem unserer Gerätetests haben wir uns dafür mindestens zwei Wochen Zeit genommen und die EZ LEVA täglich genutzt. Als konstante Basis dienten dabei ungefähr 250 bis 300 Züge pro Tag sowie ein 50/50 Liquid mit 20 mg Nikotin. Die folgenden Eindrücke beziehen sich genau auf dieses Nutzungsprofil, bei deutlich weniger oder deutlich mehr Zügen können die Ergebnisse entsprechend abweichen.
Akkulaufzeit im Alltag
Der Innokin EZ LEVA Pen selbst arbeitet mit einem integrierten Akku von 400 mAh. Das ist im Alltag eher knapp kalkuliert, vor allem wenn über den Tag verteilt viele kurze MTL Züge zusammenkommen. Im Combo Setup erweitert das Personal Charging Case die Reserve um zusätzliche 2.000 mAh. Rein rechnerisch stehen damit 2.400 mAh zur Verfügung, praktisch kommen durch den Ladevorgang und Umwandlungsverluste nicht die vollen 2.400 mAh als nutzbare Kapazität an.
Mit unserem Testprofil aus etwa 300 Zügen täglich lag die maximale Nutzungsdauer bei rund vier Tagen, wenn Stick und Charging Case vollständig geladen waren. Das liegt spürbar unter der Herstellerangabe von sieben Tagen. Diese sieben Tage wirken nur realistisch, wenn das Gerät sehr selten genutzt wird. Trotzdem bleibt das Grundprinzip im Alltag hilfreich: Für mehrere Tage ohne Steckdose ist mit dem Charging Case eine echte Reserve vorhanden, und der Stick lässt sich unterwegs immer wieder nachladen, statt zwingend an ein Kabel zu müssen.
Bedienung und Anzeige
Das EZ LEVA Pod System setzt klar auf Einfachheit. Es gibt kein Display und keine Auswahl von Modi. Dadurch entsteht keine Einstellarbeit, sondern ein sehr geradliniger Ablauf im täglichen Gebrauch. Im Test war die Bedienung entsprechend unkompliziert, weil nur der Pod eingesetzt wird und danach die Nutzung über die Zugautomatik läuft.
Für den Akkustand stehen einfache Statusanzeigen bereit. Am Stick wird der Ladestand über Farben angezeigt, konkret über Rot und Weiß. Das Charging Case ergänzt das über Balken, die als voll, halbvoll oder fast leer erkennbar sind. Diese Anzeigen ließen sich auch nachts gut ablesen, was in der Praxis wichtiger ist als Prozentwerte.
Wer jedoch exakt wissen möchte, wie viel Prozent noch im Pen oder in der Powerbank stecken, bekommt diese Information nicht. Im Test hat das nicht gestört, weil bei roter Anzeige konsequent nachgeladen wurde. Für Nutzer, die sehr genau nach Prozent planen, kann diese Grobheit aber frustrierend sein.
Während der Ladephase
Durch den kleinen Akku kann es vorkommen, dass der Pen an einem Tag sogar mehrmals geladen werden muss. Das hängt direkt von der Zahl der Züge ab. Praktisch ist, dass während der Ladephase im Charging Case weiter genutzt werden kann. Der Pen sitzt dabei fest und wird von Magneten gehalten, wodurch das Andocken stabil wirkt und sich nicht ständig löst.
Im Gegenzug verändert sich die Handhabung: Mit angedocktem Charging Case wird das Setup deutlich größer. Bei kleinen Händen kann das spürbar unhandlicher werden, gerade wenn längere Züge nacheinander erfolgen. Für kurze Sessions unterwegs bleibt die Lösung dennoch stimmig, weil das Laden und die Nutzung ohne Umstecken oder Kabel möglich sind.


